Allgemeine Geschäftsbedingungen
Stand: Juli 2024
§ 1 Geltungsbereich und Anbieter
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB“) gelten für alle Verträge zwischen der Cloudnexide.pro GmbH, Hauptstraße 235, Frankfurt, Deutschland (nachfolgend „Anbieter“) und ihren Kunden (nachfolgend „Kunde“) über die Bereitstellung von Cloud-Infrastruktur- und Enterprise-Hosting-Dienstleistungen. Abweichende Bedingungen des Kunden werden nicht anerkannt, es sei denn, der Anbieter stimmt ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zu.
§ 2 Vertragsgegenstand und Leistungsumfang
Der Anbieter stellt dem Kunden IT-Ressourcen (z. B. Server, Speicher, Netzwerkkapazitäten) über das Internet zur Verfügung. Der genaue Umfang der Leistungen ergibt sich aus der jeweiligen Leistungsbeschreibung des gebuchten Tarifs oder der individuellen Vereinbarung.
2.1 Cloud-Infrastruktur (IaaS)
Der Anbieter stellt dem Kunden virtuelle Server und zugehörige Infrastrukturkomponenten bereit. Der Kunde ist für die Installation, Konfiguration und Verwaltung von Betriebssystemen und Anwendungssoftware selbst verantwortlich.
2.2 Managed Hosting
Beim Managed Hosting übernimmt der Anbieter zusätzlich die Verwaltung des Betriebssystems und der Basisanwendungen gemäß der Leistungsbeschreibung. Die Verantwortung für die Inhalte und spezifischen Applikationen des Kunden verbleibt beim Kunden.
§ 3 Vertragsschluss
Der Vertrag kommt durch die Annahme eines Angebots des Anbieters durch den Kunden oder durch die Online-Bestellung des Kunden und deren Bestätigung durch den Anbieter zustande. Die Präsentation der Dienstleistungen auf der Webseite des Anbieters stellt kein rechtlich bindendes Vertragsangebot dar, sondern eine Aufforderung zur Abgabe einer Bestellung.
§ 4 Pflichten des Kunden
Der Kunde ist verpflichtet:
- Die Zugangsdaten sicher aufzubewahren und nicht an unbefugte Dritte weiterzugeben.
- Die bereitgestellten Ressourcen nicht für rechtswidrige oder missbräuchliche Zwecke zu nutzen. Dies umfasst insbesondere die Verbreitung von Malware, Spam-Versand oder die Durchführung von DoS-Angriffen.
- Regelmäßige Datensicherungen seiner auf den Systemen des Anbieters gespeicherten Daten durchzuführen, sofern dies nicht explizit als Leistung des Anbieters vereinbart ist.
- Sicherzustellen, dass seine Nutzung die Stabilität und Sicherheit der Infrastruktur des Anbieters nicht gefährdet.
§ 5 Vergütung und Zahlungsbedingungen
Die Vergütung richtet sich nach dem gewählten Tarif und der tatsächlichen Nutzung. Die Abrechnung erfolgt monatlich im Voraus, sofern nicht anders vereinbart. Rechnungen sind innerhalb von 14 Tagen nach Erhalt ohne Abzug zur Zahlung fällig. Bei Zahlungsverzug ist der Anbieter berechtigt, Verzugszinsen in gesetzlicher Höhe zu fordern und den Zugang zu den Diensten nach vorheriger Ankündigung zu sperren.
§ 6 Verfügbarkeit der Dienste
Der Anbieter gewährleistet eine Verfügbarkeit seiner Dienste von 99,9% im Jahresmittel. Ausgenommen hiervon sind Zeiten, in denen die Server aufgrund von technischen oder sonstigen Problemen, die nicht im Einflussbereich des Anbieters liegen (höhere Gewalt, Verschulden Dritter etc.), nicht zu erreichen sind. Geplante Wartungsarbeiten werden dem Kunden rechtzeitig angekündigt.
§ 7 Haftung
Der Anbieter haftet unbeschränkt bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit sowie bei Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit. Bei leicht fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt. Im Übrigen ist die Haftung ausgeschlossen. Die Haftung für Datenverlust wird auf den typischen Wiederherstellungsaufwand beschränkt, der bei regelmäßiger und gefahrentsprechender Anfertigung von Sicherungskopien eingetreten wäre.
§ 8 Datenschutz
Der Anbieter erhebt, verarbeitet und nutzt personenbezogene Daten des Kunden nur im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen. Details hierzu sind in der separaten Datenschutzerklärung zu finden, die auf der Webseite des Anbieters abrufbar ist.
§ 9 Vertragslaufzeit und Kündigung
Die Vertragslaufzeit ergibt sich aus der jeweiligen Vereinbarung. Sofern nicht anders vereinbart, verlängert sich der Vertrag automatisch um die ursprüngliche Laufzeit, wenn er nicht von einer Partei mit einer Frist von 30 Tagen zum Laufzeitende gekündigt wird. Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.
§ 10 Schlussbestimmungen
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland. Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus diesem Vertragsverhältnis ist Frankfurt, sofern der Kunde Kaufmann, eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder ein öffentlich-rechtliches Sondervermögen ist. Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, berührt dies die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen nicht.